Philosophie

Als ich jung war, freute ich mich immer auf die Disco. Ich genoss die Atmosphäre, mich zu Hits zu bewegen. Oft ging ich alleine hin.

Die Begeisterung und Freude der Tänzer und Tänzerinnen faszinierte mich. Mir gefielen auch immer Damen, die einen Rock trugen. Weisse Hosen im Sommer waren ebenso ein Hingucker.
Ich selber zog meine Bluejeans an und dazu ein weisses T-Shirt.

Einmal traf ich eine Tänzerin, die es verstand, sich zu verschiedenen Rhythmen entsprechend zu bewegen. Sie beherrschte den Disco-Fox und auch die Rumba.
Ich wollte etwas dazulernen und sie zeigte mir den Grundschritt der Rumba.

Da entdeckte ich die Freude, neue Schritte zu lernen. Von diesem Moment an beobachtete ich die anderen Tanzpaare und brachte mir einige Figuren selber bei. Das machte mir Spass.
Als ich meine Partnerin kennenlernte, sagte sie zu mir: „Beat, du könntest zum Tanz ein Hemd anziehen, das wäre wirklich schön!“

Einige Jahre später besuchte ich die Tanzschule in Burgdorf. Da galt es, die Schritte sowie das Anzeigen der nächsten Figur und neue Elemente genau einzuüben. Mit weiteren Tanzbegeisterten übte ich jede Woche in der Tanzschule. Dazwischen vertieften wir die Tanzschritte zu Hause. Zuerst mit Zählen, dann auch mit Tanzmusik. J

Mit Freude organisiere ich heute den Sonntagstanz mit Live-Musik. Bevor eine neue Musik bei uns spielt, besuchen wir einen Anlass und hören uns die Klänge und Stimmen an. Wir bitten die Musik jeweils, verschiedene Tanzrichtungen zu spielen. So kommt neben Disco-Fox auch Englischwalzer, Tango, Rumba und Cha-cha-cha vor.

Bis zum nächsten Mal beim Sonntagstanz, ich freue mich auf dich!

Beat Rüegsegger